Tschöö Villa Öki – Hallo Villa Öki
Im Winter 2009 hatte sich in der Villa Öki ein Wasserschaden ereignet (wir berichteten darüber), der eine weitere Nutzung des vorderen alten Bereiches nicht mehr zuließ. Mit Beginn der Sommerferien ist nun der Abrissbagger angerückt und hat sein Werk vollendet. Mit ein wenig Wehmut, aber auch mit dem guten Gefühl „Neue Liebe, neues Glück“ haben wir dabei zugeschaut, „Abschied genommen“, aber auch mit Freude an eine neue Villa Öki mit mehr Platz, neuer Aufteilung und neuen Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung gedacht.
Eine Menge Leute waren im Vorfeld ganz schön aktiv und haben geholfen, dass der Abriss kontrolliert und ohne Verluste von noch nutzbaren Gebrauchsgegenständen und Interieur nach dem Wasserschaden vonstatten ging:
- das Lehrerteam (Doris Uelner, Claudia van Issum, Barbara Matheisen und unsere beiden „Neuzugänge Daniela Ott und Bärbel Strack-Schmitt), die Leiterin der Villa Öki (Veronika Dunkel), die Geschäftsführerin des Abwasserforum Köln e.V. (Dr. Gabriele Hahn)
- Dr. Maria Fruhen-Hornig (Leiterin Großklärwerk Stammheim)
- Haus- und Gebäudetechniker Stefan Lamprecht
- Gabriele Faustmann (zuständig für Liegenschaften)
- und natürlich die StEB-Geschäftsleitung, Otto Schaaf, und der Vorstandsvorsitzende des Abwasserforums, Anton Bausinger
Allen zunächst ein
Dankeschön“
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Kasperle und die Kölner FORD-Werke
Hm, was haben die Kölner FORD-Werke mit einem Kasperle zu tun?
Und das auch noch in der Villa Öki? Gute Frage! Und auf diese gute Frage gibt es natürlich auch eine super gute Antwort, nämlich: eine ganz große Menge!
Im Rahmen der community days haben sich die Kölner FORD-Werke bzw. acht MitarbeiterInnen der Abteilung FORD Land Europe auf ein besonderes Abenteuer eingelassen: Für unsere Umweltschule Villa Öki bauten sie ein großes, wunderschönes, stabiles und auch mobiles Kasperletheater. Damit steht den Lehrkräften der Villa Öki künftig ein tolles „Hilfsmittel“ zur Verfügung, auch die Kleinsten unter den Kleinen spielerisch und spannend mit den Themen „Wasser und Umwelt“ vertraut zu machen. Darüber hinaus ist es möglich, flexibel auf Anfragen zu reagieren und Unterricht für die Kleinen auch an anderen Orten anzubieten. Die Kölner Geographie-Studentin Daniela Ott, die derzeit ihr 6-monatiges Praktikum in der Villa Öki absolviert, hat bereits zwei spannende „Wasser und Umwelt“-Kasperlestücke geschrieben.
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Um ausreichend Zeit für Bau und Konstruktion des Kasperletheaters zu haben, und um den hohen Ansprüchen der Kollegen gerecht zu werden, hatte FORD-Mitarbeiterin Brigitte Mertner im Vorfeld alles bestens und gründlich organisiert.
Am 8. und 9. Februar 2010 hämmerten, schraubten, sägten, bohrten und feilten dann sieben FORD-Männer an den vielen zugeschnittenen Brettern, Leisten, Stegen etc. Stück für Stück ein wunderschönes, perfektes und mobiles Kasperletheater. Karl-Heinz Kurtenbach, Manager Architectural Engineering & Project Management, war mit Leib und Seele und vor allem mit viel Herz bei der Arbeit. Mit großer Hingabe und mit Liebe zum Detail hatte er - zu einem großen Teil sogar in seiner Freizeit – schon viel brainstorming investiert, die Konstruktionszeichnungen gemacht und dabei viele Details berücksichtigt. So ist das Theater beispielsweise sowohl für kleine als auch für große Spieler gebaut: die Kleinen brauchen sich nicht zu strecken, sie können auf einer unteren Bühne spielen, die Großen brauchen sich nicht zu bücken, sie können auf einer oberen Bühne spielen. Entsprechend flexibel lässt sich das Kasperletheater aufbauen.
Unter den Augen der Kinder aus der KITA St. Mariae Geburt in Köln-Stammheim legten die Ford-Konstrukteure letzte Hand an Holz, Nagel, Schraube, Stoff und Farbe an. Sie waren die ersten, die schon mal „hinter der Bühne“ stehen und ausprobieren durften.
Am späten Nachmittag war es soweit: Nach Kaffee und Kuchen ging es mit großen Schritten auf die Präsentation des neuen Villa Öki-Kasperletheaters zu. Eine stolze und zufriedene FORD-Truppe sowie ein noch stolzeres und zugleich dankbares Villa Öki-Team stellten sich zu zahlreichen Erinnerungsfotos auf und freuten sich schon jetzt auf die nächsten community days.
Nochmals von dieser Stelle: ein ganz herzliches Dankeschön an Brigitte Mertner und „Ihre Truppe“ der Abteilung FORD Land Europe und die FORD-Werke Köln. Zu unserer ersten Vorstellung laden wir sie hiermit schon einmal ganz herzlich ein.
>> Berichterstattung im KSTA – 25.02.2010
Tag des Wassers
Tag der offenen Tür
für die Familien in Stammheim und Flittard
am 22. März 2010, ab 14 Uhr
Wir laden alle Stammheimer und Flittarder dazu herzlich ein!
Wo ist die „Tür offen“?
In der Villa Öki, auf dem Gelände des Großklärwerks Köln-Stammheim (Egonstraße)!
Warum ist sie offen?
Weil der 22. März der „Internationale Tag des Wassers“ ist!
Wer hat diesen „Tag des Wassers“ gemacht?
Die Vereinten Nationen haben ihn 1992 ins Leben gerufen!
Wer „schließt die Tür auf“?
Das Lehrerteam der Villa Öki
Mitarbeiter des Klärwerks
Das Abwasserforum Köln e.V.!
Wann wird die Tür aufgeschlossen, wann wird sie zugeschlossen?
auf: um 14:00 Uhr, zu: um 18:00 Uhr
Was gibt es dort zu erleben?
Sport – Spiel – Spannung – Spaß – rund um das Thema Wasser und natürlich viel gute Laune!
Wer ist eingeladen?
Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel und natürlich die Kinder!
Wir freuen uns sehr auf viele Besucher, aber bitte erst nach telefonischer Anmeldung beim Abwasserforum Köln e.V., unter 0163-53 85 100, vormittags von 10 bis 13 Uhr und bis zum 22. Februar 2010!!!!
Noch etwas: Über das Mitbringen von selbst gebackenem Kuchen an diesem Tag würden sich sicher alle freuen!
Eine neue Villa Öki muss her!
Im Winter 2008/2009 haben wir schmerzlich erfahren müssen, dass Wasser nicht
nur Spaß macht: In den eisigen Tagen und Nächten der Weihnachtsferien sind die Wasserrohre in der Villa Öki geplatzt. Die Folge: Land unter!
Der entstandene Schaden ist zu groß und zu schwerwiegend, als dass es wirtschaft-
lich wäre, zu sanieren. Eine schlichte Holzkonstruktion wie die Villa Öki lässt sich nicht sinnvoll instandsetzen, das Wasser hat den Fußboden und das untere Drittel der Wände unbrauchbar gemacht. Kurz und knapp: die Villa Öki ist nicht mehr nutzbar.
Vorübergehend können wir die Infrastruktur des Großklärwerks Köln-Stammheim
für unsere Arbeit nutzen, wofür wir sehr dankbar sind. Hier haben wir ausreichend Platz für Büro- und Lehrerräume sowie einen großen Schulraum, in dem sämtlicher Unterricht und auch die Stationsarbeit ohne Abstriche stattfindet. Aber das kann
keine endgültige Lösung sein. Also, es muss ein Neubau her.
Mit Hilfe von Sponsoren wollen wir eine neue Villa Öki bauen. Eine Villa Öki, die unserer neu integrierten Stationsarbeit gerecht wird, die den Ausbau und die Real-
isierung weiterer geplanter Unterrichtskonzepte zulässt, und die die Arbeit mit weite-
ren Kooperations- und Netzwerkpartnern fördert. Natürlich ist es da sinnvoll, diesen erweiterten und neuen Anforderungen an unsere Umweltschule gerecht zu werden und zukunftsorientiert zu bauen. Eine neue alte Villa Öki steht dabei nicht auf dem Plan, sondern ein modernes „Bildungs-Wasserzentrum“ nach dem neuesten Stand umweltgerechter Techniken.
Wenn Sie sich an dem Sponsoring beteiligen möchten, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle.







