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... für die Umwelt

3. TAG: Mittwoch 06.08.2008

Der dritte Kinder-Camp-Tag stand ganz im Zeichen von Wasser und Boot: großes Boot und kleines Boot, und zwar nacheinander in zwei Gruppen (der Übersicht und Sicherheit wegen!) Die ersten Kids gingen am Morgen schon mit dem Bus on tour zum Universitätsboot in Köln-Bayenthal.
Unter der Leitung von Dr. Armin Kureck „fischten“ die Kinder eine Sammlung von Klein- und Kleinstlebewesen über eine Bootsrinne aus dem Rhein. Im Labor, das natürlich direkt auf dem Forschungsboot eingerichtet ist, galt es, mit dem Mikroskop „mal näher hinzuschauen“. Es ist beachtlich, was sich da so alles tummelt; Sogar Tiere, die eigentlich gar nicht hierher gehören, aber im Laufe der Jahre heimisch geworden sind.

Während sich die „blaue Gruppe“ am Vormittag als erste auf dem Universitätsboot um die großen und kleinen tierischen Siedler im Wasser von Vater Rhein kümmerten, baute die „rote Gruppe“ Boote aus Bambus und Kork am Standort Merheim. Natürlich wurden sie auch zu Wasser gelassen: Vor dem StEB-Verwaltungsgebäude ließ sich im „Brunnen“ die Tauglichkeit der kleinen Boote gut testen. Keines der Boote ist untergegangen – Kinder und Studenten hatten gute Arbeit geleistet.

Nach der Mittagspause, die heute mehr einer Pizza-Stopf-und-Schluck-Party ähnelte, wurde getauscht. Blaue Gruppe Bootsbau, rote Gruppe Bootsbesuch.  

Gemeinsam wurde zum Abschluss wieder für die Kinder-Camp-Zeitung gearbeitet. Heute in der dritten Disziplin Malen. In erster Linie natürlich Boote.  

Ein Tag im Zeichen von Wasser und Boot – dazu passend ziemlich heiiiiiß!

4. TAG: Donnerstag, 07.08.2008

Kaum ist der 4. Tag angebrochen – schon geht’s sportlich zu: alle Kinder sammelten sich nach dem „checkin“ am StEB-Zelt, um in einer geordneten Zweier-Reihe zum Clubheim des TSV 07 Merheim zu „wandern“. Dort fließt in unmittelbarer Nähe, mitten in einer Natur-Idylle, der Eggerbach. Die Untere Landschaftsbehörde der Stadt Köln hatte erlaubt, dass im Eggerbach Wasserproben zwecks Laboranalyse genommen werden durften. Also, nichts wie rein in den Bach und Proben genommen. Natürlich alles genau nach Vorschrift und unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsauflagen.

Nass war's trotzdem („innen“ und „außen“), aber das hochsommerliche Wetter verführte nachgerade zum Plantschen (es sollte ja auch Spaß machen). Für die „Laboruntersuchungen“ kamen die von der Firma STEINZEUG gesponsorten Laborkoffer zum Einsatz. Es war beachtlich, beeindruckend und nicht zuletzt lehrreich, was wir unter Anwendung des Laborkoffers über den „Zustand“ des Eggerbaches alles erfahren haben. Natürlich fließt so ein Bach inmitten von   einer Vielzahl von Pflanzen, die anhand ganz typischer Merkmale bestimmt werden konnten. Schon toll, wie viele verschiedene Pflanzen auf so kleinem Raum blühen und gedeihen.

Am Clubhaus selbst, das heute zentraler Standort (für Händewaschen und andere Bedürfnisse) war, sah es nach kurzer Zeit aus wie in einer Werkstatt. Es hörte sich sogar so an, denn: Hier wurden unter fachlicher Anleitung der Betreuer/Innen hochwertige Nistkästen aus Holz gebaut, die Doris Uelner für den Unterricht in der Villa Öki entwickelt hat. Bei so liebevoll gebauten, schönen Nistkästen möchte man gerne mal ein Vögelchen sein.

Ganz naturidentisch ging es beim Bau einer Brücke über den Eggerbach zu: Bambusstangen wurden geschickt mit Stricken zusammengebunden und hielten so stand, ohne Schrauben, ohne Nägel. Man muss nur wissen wie.

Zwischen Wasseranalysen, Pflanzenbestimmung, Nistkasten- und Brückenbau gab's natürlich immer wieder Zeit und Möglichkeit zum Spielen. Ballspiele aller Art, Vorlesen, Singen und andere Gruppenspiele boten immer wieder Erholung und Entspannung.

Die Kinder schienen heute, trotz extremer tropischer Wetterlage, ganz besonders gut drauf zu sein. Vielleicht, weil sie heute besonders kreativ und zudem stolz auf ihren Nistkasten für zu Hause waren.

Die Zeit rennt, morgen ist schon der letzte Tag - schaaaade!